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Datenanalyse: KI als entscheidender Erfolgsfaktor

Veröffentlicht am 23.06.2021

Sowohl privatwirtschaftliche Unternehmen als auch Institutionen der öffentlichen Verwaltung verfügen heutzutage über einen riesigen Schatz an Daten. Strategisch und datenschutzrechtlich einwandfrei genutzt, bergen sie ein enormes Potenzial. Künstliche Intelligenz kann dabei zum entscheidenden Faktor werden.

Big Data: Clevere Analyse bringt Wettbewerbsvorteile

Das Erfassen und Verwalten von Daten ist schon lange nicht mehr nur nervenaufreibende Pflicht für Unternehmen und öffentliche Institutionen. Denn durch die Digitalisierung lassen sich die gesammelten Informationen nicht nur einfacher und schneller verwalten – sie können auch Grundlage für wichtige Entscheidungen sein. Wer Daten richtig analysiert, bewertet und nutzt, kann sich enorme Wettbewerbsvorteile verschaffen. Mit modernsten Methoden lassen sich nicht nur Sachverhalte intelligent aufbereiten, sondern auch Voraussagen zu Zukunftstrends treffen.

Am Anfang jeder Analyse steht zunächst die richtige Aufbereitung der vorhandenen Daten. Dafür ist eine Bestandsaufnahme nötig: Welche Daten stehen in welcher Qualität und Quantität zur Verfügung? Und sind die Daten überhaupt ausreichend für eine Analyse?

„Wer Daten Nutzen bringend einsetzen will, muss sie zunächst richtig verstehen. Daher ist ein gutes Verständnis für die Prozesse der jeweiligen Organisation eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Datenanalyse- und KI-Vorhaben.“

Alev Kuyas, Expertin für Datenanalyse und KI bei der Bundesdruckerei GmbH

Vor der eigentlichen Analyse müssen also alle Daten auf ein hohes qualitatives und standardisiertes Niveau gebracht werden. Eventuell ist es nötig, Datensätze zu bereinigen oder zu konvertieren, um sie optimal nutzbar zu machen. Ist dieser erste Schritt getan, kann eine Zielsetzung vereinbart werden. Denn nur wer weiß, welche Ergebnisse die Datenanalyse bringen soll, kann die richtige Methode und Technologie für sich wählen.

Wie KI das Beste aus Daten herausholt

Bei der Aufbereitung und Verarbeitung von Daten können unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen. Eine davon ist die künstliche Intelligenz. Mit ihrer Hilfe lässt sich beispielsweise die Datenanalyse automatisieren. Sollen etwa Formulare, Anträge oder Bilder ausgewertet werden, kann die KI diese zeitintensive Aufgabe übernehmen. Das nimmt Mitarbeitern viel Arbeit ab und steigert so die Effizienz von Prozessen – gerade mit Blick auf große Mengen unstrukturierter Daten.

Und es gibt weitere konkrete Anwendungsfälle, bei denen KI eine Schlüsselrolle spielen kann:

  • Komplexe Zusammenhänge erkennen und verstehen 

Viele Datensätze sind so riesig, dass sie sich händisch kaum nachvollziehen und strukturieren lassen. Die künstliche Intelligenz kann hier Abhilfe schaffen, indem sie zunächst alle vorhandenen Daten erfasst und dann versucht, in der großen Menge an Informationen Muster zu erkennen. So kann die KI aus den komplexen Datenströmen verschiedene Zusammenhänge ableiten, die beispielsweise Aufschluss über Zielgruppen oder Märkte geben. Darüber hinaus bereitet die künstliche Intelligenz die analysierten Daten anschaulich auf, sodass sie sich bestmöglich weiterverarbeiten lassen.

  • Warnmetriken sagen Krisen frühzeitig voraus                                                                                                                                                       

Der beste Weg, einer unternehmerischen Krise entgegenzuwirken, ist, sie frühzeitig zu erkennen und so handlungsfähig zu bleiben. In der Praxis ist dies allerdings oft ein Problem. Nutzt man eine künstliche Intelligenz zur Datenanalyse, kann sie lernen, schon sehr früh Abweichungen in den bestehenden Datensätzen zu erkennen und bei Auffälligkeiten umgehend Alarm zu schlagen. Krisen können so bereits in den Anfängen erkannt und Gegenmaßnahmen schnell eingeleitet werden.

  • Predictive Analytics geben Aufschluss über Trends und Entwicklungen                                                                                                     

Datensätze enthalten nicht nur wichtige Informationen über den Status quo – auch zukünftige Ereignisse lassen sich durch die richtige Analyse von Daten voraussagen. Sogenannte Predictive Analytics erfassen Trends in vorhandenen Daten und erstellen daraus ein mathematisches Modell. Dieses kann dann voraussagen, welche Entwicklungen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind. Mitarbeiter haben so die Chance, bereits vor dem Eintreffen eines Ereignisses die entsprechenden Schritte einzuleiten. Predictive Analytics sind in unterschiedlichsten Branchen und Märkten einsetzbar, etwa im Finanzbereich oder im Mobilitätssektor.

KI-Einsatz: Sicherheit oberste Priorität

Unabhängig vom konkreten Anwendungsfall sollte beim Einsatz von künstlicher Intelligenz für die Analyse von Daten Sicherheit an erster Stelle stehen. Gerade personenbezogene Informationen unterliegen höchsten regulatorischen Sicherheits- und Datenschutzanforderungen. Nur wer diese konsequent einhält, kann die innovative Technologie optimal für seine strategischen Ziele nutzen.

Transparenz, Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit der künstlichen Intelligenz.“  

Alev Kuyas, Expertin für Datenanalyse und KI bei der Bundesdruckerei GmbH

Bei der Umsetzung von Datenanalyse- und KI-Projekten sind daher unterschiedliche Vorkehrungen zu treffen, damit Sicherheit oberste Priorität hat. Besonderes Augenmerk sollten Nutzer auf eine für sie maßgeschneiderte Anwendung legen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die verwendeten Analyseverfahren beste Ergebnisse bringen, dabei aber Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit nicht an Bedeutung verlieren. Die Bundesdruckerei GmbH entwickelt für die öffentliche Verwaltung sowie für Unternehmen der regulierten Privatwirtschaft Lösungen für Datenanalyse- und KI-Vorhaben mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten – vertrauenswürdig, transparent, technologieoffen und rechtssicher.

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